4. Dortmunder Forum für Prävention und Ernährung 5.12.2013

Ernährungsempfehlungen und Lebenswirklichkeit: wie viel Convenience verträgt eine gesunde Kinderernährung?

Eine ‚gesunde’ Ernährung wird in der Wissenschaft und ebenso in der Bevölkerung meist mit selber kochen und mit einfachen (natürlichen) Lebensmitteln verbunden. Auch die Präventionskonzepte für die Kinderernährung in Deutschland gehen von diesen Annahmen aus.
Im Zuge des gesellschaftlichen Wandels spielen dagegen Convenience-Produkte in der Ernährungswirklichkeit von Familien eine zunehmende Rolle, angefangen vom Fertigjoghurt bis zur Tiefkühlpizza. Diese Entwicklung bringt viele Annehmlichkeiten in den Alltag, führt aber oft auch zu zweifelnden Fragen oder einem schlechten Gewissen. Sind die Fertigprodukte für meine Kinder genauso gut wie das selbst gekochte Essen? Kann man im Alltag der Familie gesund und einfach miteinander vereinen?

Aber auch aus der Wissenschaft gibt es aktuelle Fragen rund um die Veränderungen der Lebenswirklichkeit und den Wandel in unseren Ernährungsgewohnheiten in Gesellschaft und Kinderernährung. Wie kommen Kaufentscheidungen bei der Ernährung zustande? Warum gibt es bei vielen Verbrauchern Vorbehalte gegenüber der Nahrungsmittelindustrie? Wie können aktuelle Forschungsergebnisse über eine Präventionsernährung tatsächlich in fertige Produkte umgesetzt werden?

Das 4. Dortmunder Forum für Prävention und Ernährung bringt Wissenschaftler, Verbraucher und Vertreter aus der Wirtschaft zusammen. In Übersichtsreferaten, Impulsvorträgen und in Arbeitsgruppen mit den Tagungsteilnehmern werden aktuelle Entwicklungen aus Forschung, Lebensmittelwirtschaft und Verbraucherverhalten diskutiert. Ein besonderer Schwerpunkt wird beim Ernährungsalltag in Familien liegen, mit und ohne Convenience in der Kinderernährung.

produced by Interface Medien